Schon nach antiken Vorstellungen waren die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer die Bestandteile des Weltalls in physischer und geistiger Hinsicht.
Aus der Tradition heraus den Körper des Verstorbenen den Elementen Erde, Feuer oder Wasser zurückzugeben, sind entsprechend dem Wunsch des Verstorbenen,
folgende Bestattungsarten zu unterscheiden:
Erd-, Feuer- und Seebestattung.
Die Erdbestattung - in unserem Kulturkreis die geläufigste Bestattungsart - vermittelt uns ein Gefühl von noch verweilender Nähe zu unserem Kind und Erdverbundenheit. Das Grab wird zum Zielpunkt für Besuche und gewährt eine stille und persönliche Form der Kommunikation mit dem verstorbenen Kind.
Im Spannungsfeld zwischen Licht, Wärme und Zerstörung empfinden die Menschen die Symbolkraft des Feuers. Es zählt zu den religiösen Ursprüngen der Menschheit und die Tradition der Feuerbestattung läßt sich ca. 9000 Jahre zurückverfolgen. Mit ihr verbindet sich der Gedanke, die körperliche Existenz abzulegen und den Übergang in eine andere Daseinsform zu vollziehen.
Mit der Rückkehr zum Wasser - die Grundlage allen Lebens auf der Erde - wird auch die Rückkehr zur Quelle des Lebens symbolisiert. Immer öfter nutzen deshalb die Menschen die Seebestattung.
Erdbestattung
Bei der in unserer Region am weitesten verbreiteten
Bestattungsart wird der Verstorbene in einem Sarg in einer Grabstelle
auf dem Friedhof beigesetzt.
Meistens entscheiden sich Eltern für ein Grab bei den
Kindergräbern. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Reihen- oder
einer Wahlgrabstelle.
Die Lage, Größe, Laufzeit, Gebühren und weitere Details
legen die Friedhofsverwaltung in ihrer Friedhofssatzung fest.
Nach Ablauf des Nutzungsrechtes an der Grabstelle (je nach
Friedhof zwischen 25 und 30 Jahren) besteht die Möglichkeit dieses zu
verlängern.
Feuerbestattung
Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene mit dem Sarg im Krematorium eingeäschert. Die Aschereste werden nach der Einäscherung in eine Urnenkapsel gefüllt und auf Wunsch in einer Schmuckurne auf einem Friedhof beigesetzt. Im Schweizer Kanton Wallis ist es möglich, die Urne für eine persönliche Trauerzeit mit in die Heimat zu nehmen. Nach dieser Trauerzeit steht Ihnen die gewählte Grabstelle zur Beisetzung der Urne zur Verfügung.
Wie bei der Erdbestattung gibt es auch bei der Feuerbestattung verschiedene Grabarten. Man unterscheidet hier wie schon bei den Erdbestattungsgräbern zwischen Urnenreihen und Urnengemeinschaft, die aber im Gegensatz zur Erdbestattung viel, viel kleiner sind. Bei www.naturbestattungen.de, z.B. besteht auch die Möglichkeit der Bestattung an einem Baum. Es gibt inzwischen auch noch mehrere Bestattungsbäume.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Trauerfeier- und
Bestattungsarten.
Oft wird erst die Trauerfeier mit dem Sarg durchgeführt und
nach der Einäscherung findet die Urnenbeisetzung dann je nach
Bestattungswunsch statt.
Es kann aber auch erst die Einäscherung erfolgen und dann
die Trauerfeier mit der Urne.
Die Oase der Ewigkeit empfiehlt http://www.naturbestattungen.de/index.php?pos=heimat.html
Seebestattung
Bei der Seebestattung wird eine spezielle Seeurne mit der Asche des Verstorbenen außerhalb der Drei-Meilen-Zone ins Meer gelassen.
Für welche Bestattungsform Sie sich auch entscheiden, ich stehe Ihnen beratend zur Seite.
